In den Schwangerschaftswochen werden insgesamt drei große Hauptuntersuchungen mit Ultraschall durchgeführt. Der erste wird zwischen der 9. SSW und der 12. SSW festgesetzt. Die zweite große Untersuchung erfolg zwischen der 19. SSW und 22. SSW und der letzte wird zwischen der 29. SSW und der 32. SSW durchgeführt. Bei allen Hauptuntersuchungen wird die Schwangere sowie auch das Kind überprüft. Alle Daten aus den Untersuchungen werden im Mutterpass verzeichnet. Schon in der 6. SSW kann ein Ultraschall angesetzt werden, um z. B. eine Eileiterschwangerschaft auszuschließen oder um zu schauen, ob sich der Embryo entsprechend entwickelt. Zwar werden immer bestimmte Maße angegeben, die ein Embryo bis dahin erreicht haben kann, sind aber alles nur ungefähre Angaben, denn das Kind wächst individuell.

6. SSW: Ultraschalluntersuchungen im Laufe der Schwangerschaft

Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft werden im Grunde lediglich drei Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Meist findet die Erstuntersuchung nicht in der 6. SSW mit Ultraschall statt, sondern erst ab der 7. SSW. Die Ultraschalluntersuchung kommt erst in den späteren Hauptuntersuchungen zum Einsatz. Gemessen werden verschiedene Werte, die bei jeder Untersuchung mit den letzten Ergebnissen verglichen und im Mutterpass eingetragen werden. Dabei kann dann festgestellt werden, ob das Kind richtig wächst, ob alle Körperteile und Organe sich korrekt entwickeln, ob soweit alles richtig verläuft oder ob es Komplikationen gibt und wie diese behoben werden können. Auch kann meist bei der zweiten Hauptuntersuchung mit Ultraschall das Geschlecht erkannt werden, sofern das Baby es zeigt. Die Ultraschalluntersuchung ist für die Eltern immer eine sehr aufregende Sachen. Vor allem wenn in der 6. SSW ein Ultraschall durchgeführt wird und die Mutter das Herzschlagen ihres Kindes sehen kann.

Der Embryo unter dem Ultraschall in der 6. Schwangerschaftswoche

Der Embryo ist ca. 4 mm groß mit seinen 4 Wochen. Die Differenz zwischen Alter und Schwangerschaftswoche kommt daher, dass die 2 Wochen vor der Befruchtung zur Berechnung des Entbindungstermins dazu gerechnet werden. Denn der genaue Zeitpunkt der Befruchtung kann selten genau ermittelt werden und bis jetzt hat diese Berechnungsgrundlage funktioniert. Ein Ultraschall ist während der Schwangerschaft sehr wichtig und zeigt, ob sich der Embryo korrekt entwickelt oder ob Probleme dabei entstehen. Wird ein Ultraschall in der 6. SSW durchgeführt so erkennt man einen länglichen kleinen Wurm. Da sein Herz in der 6. SSW bereits anfängt zu schlagen, ist auch das unter dem Ultraschall zu sehen. Es hat sich der längliche Rückenmark gebildet, aus dem später die Wirbelsäule entstehen wird. Da sich der Embryo immer von oben nach unten entwickelt, erscheint der Kopf etwas zu groß für den kleinen Embryo. Doch das bildet sich im Laufe der Schwangerschaft wieder zurück. In der 6. SSW ist zudem auch unter dem Ultraschall zu sehen, wie sich der kleine Kopf bereits gebildet hat, der Hals und sogar die Ohren und die Augenhöhlen sind zu erkennen. Am Ende des Rückenmarks sind zwei flügelartige Beinchen zu erkennen und aufgrund der Evolution, hat der kleine Embryo sogar einen kleinen Schwanz, der allerdings im weiteren Verlauf der Entwicklung wieder zurückwachsen wird.

Foto: olesiabilkei / bigstockphoto.com

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