Sie sind in der 7. SSW nun 7 Wochen schwanger. Ihr Baby ist nun etwa 5 Wochen alt und hat sich in der Zeit erstaunlich entwickelt. Die Differenz von zwei Wochen kommt daher, dass die Schwangerschaft immer mit dem ersten Tag der letzten Periode beginnt. Denn es kann rückwirkend nicht immer genau berechnet werden, wann die tatsächliche Befruchtung der Eizelle stattfand. Es hat sich aber bewiesen, dass diese Rechnung meist gut aufgeht. Öfters wird in diesem Zusammenhang auch von 7+0 SSW gesprochen. Denn die Frau befindet sich in der 7. SSW in 6+1 bis 6+7 bzw. 7+0 SSW und geht in die 7. SSW rein. Die Zahl hinter dem Plus steht für die Tage.

7. SSW: Die Schwangerschaftsbeschwerden ab 7+0

Die Schwangerschaft befindet sich noch im Anfangsstadion und sowohl Ihr Körper als auch Ihr Embryo sind immer noch in der Entwicklung. Durch die Hormone, die zum Schutz des heranwachsenden Kindes freigesetzt werden, gibt es auch in der 7+0 SSW, bzw. in der 7. SSW immer noch Beschwerden, die sich die ersten drei Monate der Schwangerschaft halten. Viele Anzeichen und Symptome, die bereits in der 7. SSW häufig auftreten, werden sich auch im weiteren Verlauf der Schwangerschaft halten. So treten ab 7+0 SSW vor allem Anzeichen auf, wie Müdigkeit und Morgenübelkeit, die sich aber meist hartnäckig den ganzen Tag über hält. Ihr Körper strömt hier das Gelbkörperhormon Progesteron aus und das führt dazu, dass die Sie mit Lustlosigkeit zu kämpfen haben. Viel Ruhe und Schlaf benötigt Ihr Körper jetzt und den sollten Sie sich jetzt gönnen. Daher wird auch das Gelbkörperhormon ab der 7. SSW vermehrt ausgestoßen. Stress kann die Produktion maßgeblich beeinflussen und sich so negativ auf die Entwicklung Ihre Babys auswirken. Durch die Übelkeit in der 7. SSW leiden Sie meist schon ab dem Aufstehen unter Appetitlosigkeit und oft können Sie das zu sich Genommene nicht bei sich behalten. Empfohlen wird daher kleinere Mahlzeiten auf den Tag verteilt zu sich zu nehmen. Oftmals hilft es auch, bereits im Bett etwas trockenes Brot oder Kräcker zu essen. Trinken ist in den ersten Schwangerschaftswochen sehr wichtig. Um das flaue Gefühl im Magen etwas zu lindern, kann Kamille- oder Pfefferminztee helfen. Vermeiden Sie Getränke mit Kohlensäure, die tun Ihrem Magen gar nicht gut.

7. SSW: Die Gebärmutter weitet sich

Wie auch die vorherigen Wochen dehnt sich Ihre Gebärmutter auch in der 7. SSW weiter. Sie muss die nächsten Wochen ein zusätzliches Gewicht tragen und daher ist sie bereits ab der 7 SSW damit beschäftigt, die Muskeln und Sehnen für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft zu dehnen. Daher kommt es immer wieder zu Unterleibsschmerzen und Bauchschmerzen in der 7. SSW, die ähnlich wie Menstruationsbeschwerden sind. Die Stiche stören meist beim Schlafen und Sie könnten sich schwer tun eine geeignete Position zu finden. Dadurch kommt es auch meist zu Durchschlafproblemen. Viel Ruhe kann die stechenden Schmerzen im Bauch und Unterleib lindern, zudem tut auch eine Wärmeflasche gut. Die Einnahme von Schmerztabletten sollte grundlegend vermieden werden, da Medikamente allgemein schädlich für das Ihr wachsende Baby sind. Bleiben die Schmerzen bestehen und werden immer unangenehmer, ist es ratsam, Ihren Frauenarzt aufzusuchen. Kommen zu den Schmerzen im Bauch noch Fieber, starke Krämpfe oder Blutungen hinzu, kann es sich um eine Fehlgeburt handeln.

7. SSW: Sieht man schon was am Bauch?

In der 7. SSW merkt Ihr Umfeld meist nicht, dass Sie schwanger sind. Der typische Babybauch ist in der 7. SSW noch nicht zu sehen. Allerdings durch die wachsende Gebärmutter kann der Bauch härter sein und schon am Unterleib etwas hervorstehen und sich an dieser Stelle hart anfühlen. Der Bauch in der 7. SSW kann bereits hier schon ausgemessen werden. Am besten einfach ein Maßband zur Hand nehmen und in der Höhe des Nabels ausmessen. Viele Mütter fangen bereits in der 7. SSW an ihre Schwangerschaft auf Bildern festzuhalten. Hierzu wird meist auf einer Tafel die aktuelle Schwangerschaftswoche (z. B. 7 SSW) geschrieben und ein Bild in der gleichen Position in den nächsten Wochen und anschließend nach der Geburt mit dem Kind gemacht. Es gibt allerdings auch viele andere Möglichkeiten diese schöne Zeit für die Ewigkeit festzuhalten.

7. SSW: So groß wie eine kleine Bohne

Der Embryo ist in der 7. SSW gerade mal einen halben Zentimeter groß. Er liegt noch gekrümmt da, daher wird er auch ab Scheitel bis Steißbein (SSL) gemessen, also nur der Oberkörper des Embryos. Zudem entwickelt sich der kleine Embryo, wie das Baby, in den ersten drei Monaten genannt wird, von oben nach unten. So das der Kopf im Verhältnis zu den anderen Körperteilen ziemlich groß wirkt, sich aber im Laufe der Schwangerschaft noch normal entwickeln wird. Ab der 7 SSW beginnt der Embryo jeden Tag um einen weiteren Millimeter zu wachsen. Sein Herz hat erst in der 6. SSW seinen ersten Herzschlag getan und noch immer ist das kleine Herz rasend schnell am Schlagen um die Entwicklung der wichtigen Organe zu ermöglichen. Bereits erste Andeutungen von Augen, Nase und Mund sind zu sehen. Auch die Arme und Beine sind zu erkennen. Auch wenn die Hände selbst noch wie kleine Flossen und die Füße wie Paddeln aussehen. Dadurch, dass die Augen sich jetzt da befinden, wo im Normallfall die Schläfen sind, sieht der kleine Embryo in der 7. SSW wie ein Fisch aus. Unter dem Ultraschall kann der Embryo sogar ab und zu zucken, da sich die ersten Muskeln entwickeln. Eines Tages fängt er dann das Treten an und wird sogar am Daumen nuckeln.

7. Schwangerschaftswoche: Das braucht das kleine Leben jetzt

Ruhe und Erholung braucht Ihr Körper jetzt am Dringendsten. Denn Ihr Körper leistet Höchstarbeit und verlangt von Ihnen eine gute Zufuhr an wichtigen Nährstoffen. Wichtige Hormone werden produziert und Stress kann sich hier schädigend auf die Entwicklung Ihre Babys auswirken. Zudem ist das Risiko einer Fehlgeburt in der 7. SSW noch nicht gebannt. Alkohol, Rauchen und Medikamente schaden der Entwicklung. Ein Mangel an wichtigen Vitaminen, die durch Lebensmittel eingenommen werden, kann zudem zur Unterversorgung führen und nicht nur Ihnen sondern auch Ihrem Baby schaden. Daher ist eine gesunde Ernährung vor allem in den ersten Monaten und auch danach sehr wichtig. Calcium, das in Käse und Milch enthalten ist, fördert die Skelett-Entwicklung. Vitamine aus Obst und Gemüse sowie Ballaststoffe in Getreideprodukten, wie Brot und Nudeln, regt nicht nur Ihre Verdauung an, sondern versorgt auch das wachsende Leben in Ihrem Bauch. Mageres Fleisch und gut durch gegarter Fisch, enthält Jod, Eisen und Fettsäuren, die gut für den Embryo sind und sollten mindestens drei Mal die Woche auf dem Speiseplan stehen. Ernähren Sie sich vegetarisch oder vegan, bedeutet eine Schwangerschaft für Sie natürlich nicht, dass Sie nun Ihre Ernährung umstellen müssen. Holen Sie sich am besten bei einem Ernährungsberater Tipps, wie Sie den Mangel an bestimmten Vitaminen und Nährstoffen decken können. Ratsam ist auch, egal wie man sich ernährt, bei Ihren Frauenarzt sicherzustellen, dass Sie keinen Unterversorgung an wichtigen Vitaminen haben, wie z. B. Folsäure, Magnesium oder Eisen. Notfalls können diese wichtigen Vitamine mit Präparaten zu sich genommen werden um die Entwicklung Ihres Babys in der 7. SSW zu fördern.

Foto: Wavebreak Media Ltd / bigstockphoto.com

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