Wenn eine Schwangerschaft ansteht, erlebt die Frau eine regelrechte Höhen- und Talfahrt mit ihren Gefühlen. Auch Ihr Körper verändert sich und es kommt zu typischen Leiden, von denen wohl jede Mutter ein Lied singen kann. Die einen klagen bereits über extreme Gefühlsschwankungen seit der ersten Wochen ihrer Schwangerschaft. Andere bemerken wie sich ihr Körper zunehmend verändert und fühlen sich unwohl. Andere haben bereits ab der 5. SSW heftigen Rückenschmerzen oder sogar Unterleibsschmerzen, die sie die ganze oder die meiste Zeit durch die Schwangerschaft begleiten. Dass viele Beschwerden, wie Unterleibsschmerzen oder Rückenschmerzen bereits schon in der 5. SSW beginnen, muss nicht zwangsläufig ein schlechtes Zeichen sein. In den meisten Fällen können Sie viel gegen die körperlichen Leiden tun.

Unterleibsschmerzen in der 5. Schwangerschaftswoche

Die ersten drei Monate einer Schwangerschaft sind die riskantesten. Denn es besteht bis zur 12. SSW ein hohes Risiko für eine Fehlgeburt. Entwickelt sich Ihr Kind nicht entsprechend, fehlt es an wichtigen Hormonen oder stößt Ihr Körper aus gesundheitlichen Gründen das Baby ab, kann es zu einer Fehlgeburt kommen. Da der Embryo sich in zum Ende der 4. SSW eingenistet hat und sich zu Beginn der 5. SSW erst in der Gebärmutter befindet um dort behütet zu wachsen, kann es vereinzelt zu Unterleibsschmerzen kommen. Unüblich sind Unterleibsschmerzen in der 5. SSW nicht. Denn Ihr Körper muss sich nun um ein weiteres Leben kümmern, und schafft entsprechend die Voraussetzungen. Hierbei dehnen sich Muskeln und Bänder im Unterleib. Anders als regelähnliche Krämpfe werden die Symptome eher mit einem Stechen im Unterleib verglichen. In den meisten Fällen sind die Unterleibsschmerzen in der 5. SSW normal und nicht immer zu spüren, sondern nur dann wenn Sie hsuten, aufstehen oder sich anders körperlich betätigen. Ruhe und Entspannung hilft und Sie dürfen sich ruhig mal Setzen umIihrem Baby und sich was Gutes zu tun. Halten die Unterleibsschmerzen in der 5. SSW kontinuierlich an, werden sogar von zusätzlichen Beschwerden wie Fieber, Krämpfen und Blutungen begleitet, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Hierbei kann es sich um eine Fehlgeburt handeln oder ein erster Vorbote sein, der auf ein Problem hinweißt.

5. SSW: Rückenschmerzen vorbeugen und richtig behandeln

Rückenschmerzen sind ein sehr bekanntes Symptom in der Schwangerschaft und sehr oft schon ab der 5. SSW zu bemerken. Dabei gibt es „Rückenschmerzen“, die es zu unterscheiden gibt. Kämpft Sie bereits vor der Schwangerschaft mit Rückenproblemen, sind diese bereits chronisch und werden sich durch das zusätzliche Gewicht im Laufe der Schwangerschaft nicht bessern. In den meisten Fällen werden die Rückenschmerzen in der 5. SSW durch schweres und falsches Heben und durch eine Überlastung der Muskeln ausgelöst. Mangelnde Bewegung oder falsche tut ihr Übriges. Treten bereits in der 5. SSW Rückenschmerzen oder im weiteren Verlauf der Schwangerschaft immer wieder Schmerzen im Rücken auf, ist es ratsam einen Physiotherapeuten zu besuchen und sich fachgerecht behandeln zu lassen. Eine warme Wärmeflasche, ein warmes Bad oder auch eine gute Massage sowie Krafttraining können helfen die Schmerzen zu lindern. Es gibt allerdings auch Rückenschmerzen, die durch die Last auf das Becken drücken und sind dann sogenannte „Beckenschmerzen“. Diese besonderen Rückenschmerzen sind mit zum Beispiel üblichen Massagen in den meisten Fällen nicht behoben. In vielen Fällen verschlimmern sich die Beschwerden sogar noch. Daher ist ein Gang zu einem spezialisierten Physiotherapeuten sehr ratsam. Der kann nicht nur helfen die Schmerzen zu lindern, sondern auch gute Übungen zeigen, die Ihnen durch die Schwangerschaft helfen.

Foto: endomotion / bigstockphoto.com

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