Frauen, die sich ein Baby wünschen, oder befürchten, dass sie schwanger sind, hoffen auf frühe Anzeichen ihres Körpers für eine Schwangerschaft. Der Schwangerschaftstest selbst liefert erst ab dem Zeitpunkt der zu erwarteten Periode ein zuverlässig Ergebnis und nach der Befruchtung sind das etwa weitere zwei bis drei Wochen, die eine Frau gespannt wartet bis sie den Test durchführen kann. Doch zeigen sich schon in so einem frühen Stadium Schwangerschaftsanzeichen? Kann eine Frau deutlich spüren, dass sie schwanger ist und es anders erkennen als durch einen Schwangerschaftstest?

Frühe Anzeichen für eine Schwangerschaft

Sobald es zur Befruchtung der reifen Eizelle kommt, beginnt der Körper prompt damit, alles für eine Schwangerschaft in die Wege zu leiten. Doch die Hormone werden selten so stark ausgeschüttet, dass sofort nach der Befruchtung bei einer Frau alles durcheinander kommt. Aufgrund der ausgeschütteten Hormone, kommt es auch erst zu den üblichen Schwangerschaftsanzeichen, wie Übelkeit, Verstopfung, Trägheit und weiteren. In den meisten Fällen merken die meisten Mütter nichts davon, dass sie schwanger sind. Oftmals bemerken sie es erst, wenn ihre Regelblutung zu schwach ausfällt oder gar nicht kommt. Meistens sind sie dann schon im zweiten Monat schwanger oder sogar später. Frauen dagegen, die ein Baby planen, sagen, dass sie den Zeitpunkt der Befruchtung sogar spüren. Belegt ist das nicht, denn im Regelfall verläuft die Befruchtung unbemerkt und frühe Anzeichen für eine Schwangerschaft treten erst nach einigen Wochen auf.

Schwangerschaftsanzeichen im ersten Trimester

Die Ausschüttung der Hormone steigt in den ersten drei Monaten kontinuierlich an. Diese Hormone sind unter anderem wichtig, um eine weitere Schwangerschaft zu verhindern und zudem auch um eine Schwangerschaft überhaupt möglich zu machen. Der weibliche Körper reagiert auf diese Umstellung mit den verschiedensten Schwangerschaftsanzeichen. Betroffen sind davon die meisten Mütter. Wie stark ist ganz unterschiedlich. Oftmals fängt es morgens schon mit einer leichten Übelkeit an, die sich auch steigern kann und zu Erbrechen führt. Frauen, die unter der bekannten Morgenübelkeit leiden, sollten schon vor dem Aufstehen etwas leichtes essen. Trockenobst sowie Kräcker oder Zwieback und stille Getränke bleiben im Magen. Kohlensäurehaltige Getränke oder Kaffee und Alkohol schlagen auf den Magen und sollten vermieden werden. Gut geeignet sind stilles Mineralwasser sowie Kräutertees, wie Kamille- und Pfefferminztee, die den Magen beruhigen. Vor allem wenn Sie sich viel übergeben müssen, ist Trinken sehr wichtig. Leiden Sie auch tagsüber unter Übelkeit und Appetitlosigkeit, kann es helfen, mehrmals am Tag kleinere nahrhafte Snacks zu sich zu nehmen. In sehr vielen Fällen, nehmen Frauen, aufgrund des Erbrechens sogar in den ersten Wochen der Schwangerschaft ab, statt zu. Durchschnittlich nehmen Frauen im ersten Trimester bis zu 2,5 Kilogramm zu. Begleitet wird die Übelkeit meist noch durch Verstopfung, Antriebslosigkeit und den typischen Stimmungsschwankungen. Bewegung hebt die Stimmung und regt die Verdauung an. Andere Frauen bekommen regelrechte Heißhungerattacken. Auch der Körper kann sich langsam verändert. Die Brüste fangen meist an zu ziehen, werden sehr empfindlich und auch der Unterleib kann aufgrund der Dehnung der Gebärmutterbänder immer wieder leicht schmerzen. Meist halten sich die Beschwerden bis zum dritten Monat und klingen dann langsam ab, sodass die werdende Mama mit dem vierten Monat erst in den schönsten Teil ihrer Schwangerschaft kommt und erst ab da ihre Schwangerschaft so richtig genießen kann.

Denken Sie daran, dass eine Selbstdiagnose in der Schwangerschaft tabu ist und Sie keine Tabletten ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen sollten. Vor allem imm frühen Stadium der Schwangerschaft kann die unkontrollierte Einnahme von Medikamenten die Entwicklung Ihres Babys schädigen und sogar zu einer Fehlgeburt führen. Bei starken Schwangerschaftsbeschwerden sollten Sie Ihren Frauenarzt aufsuchen und auf natürliche Weise Linderung suchen.

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